Aufsteiger FSV Mainz 05 bleibt in der Bundesliga die Überraschungsmannschaft.
Marco Rose sicherte dem Neuling mit einem Tor in der Nachspielzeit einen 2:1
(1:0)-Sieg beim SC Freiburg. Die Rheinhessen sind seit nunmehr sechs Spielen
ohne Niederlage.
Mimoun Azaouagh gegen Sascha Riether
Mittelfeldspieler Fabian Gerber hatte die Gäste mit seinem
ersten Saisontor in Führung gebracht (22.). Nach einer Flanke von
U21-Nationalspieler Mimoun Azaouagh umspielte Gerber seinen Gegenspieler Youssef
Mohamad und ließ Freiburgs Keeper Richard Golz mit einem satten Rechtsschuss
aus zwölf Metern keine Abwehrchance. Der Georgier Levan Tskitishvili sorgte mit
einem Weitschuss für den zwischenzeitlichen Ausgleich (70.).
Den Freiburgern, die in allen Zweitliga-Duellen seit 1988 noch nie gegen die
Mainzer verloren hatten, fehlten gegen die vor allem im Mittelfeld kompakt
stehenden Gäste über weite Strecken die zündenden Ideen im Spielaufbau.
Einzig der wieder genesene Niederländer Ellery Cairo stellte die Defensive der
Elf von Trainer Jürgen Klopp auf den Außenbahnen das ein oder andere Mal vor
Probleme, ohne dabei jedoch für echte Torgefahr zu sorgen. Allerdings hätte
der kurze Zeit später ausgewechselte Libanese Mohamad noch vor dem
Seitenwechsel nach einer Standardsituation mit einem Kopfball aus drei Metern
den Ausgleich erzielen können (38.).
Unterdessen war den Mainzern, die bereits nach 28 Minuten wegen einer Knöchelverletzung
auf Verteidiger Mathias Abel verzichten mussten, das Selbstbewusstsein nach dem
guten Saisonstart deutlich anzumerken. So hätte Gerber fünf Minuten nach
seinem Treffer freistehend für eine deutlichere Führung sorgen können, doch
SC-Torwart Golz parierte glänzend (27.). Kurz darauf tauchte Stürmer Niclas
Weiland völlig allein im Fünfmeterraum vor Golz auf, der aber auch in dieser
Szene in höchster Not rettete.
Nach dem Seitenwechsel versuchte Trainer Volker Finke mit der Hereinnahme von
Roda Antar mehr Druck auf die Mainzer Abwehr auszuüben. Doch auch der torgefährliche
libanesische Nationalspieler brachte kaum Schwung und Linie in das Spiel der
Gastgeber.