Rente mit Jobs aufbessern

Rentner auf der Parkbank (Foto: ddp)
|
|
Ihr Einkommen als Rentner wird sich für die heute 25- bis 40-Jährigen
nach einer Umfrage aus mehreren wichtigen Quellen speisen: Neben der
gesetzlichen Rente, der privaten Vorsorge und Erspartem rechnen etwa 43
Prozent damit, ihr Einkommen im Alter auch mit Jobs aufbessern zu müssen.
Das ermittelten die Marktforscher der psychonomics AG (Köln) im Auftrag
des Versicherers Allianz Leben. Dagegen verdienen sich momentan nur 7,0
Prozent der über 55-jährigen Ruheständler Geld hinzu.
Vertrauen an staatliche Rente nimmt ab
Der stärkere Einbezug anderer Geldquellen im Alter resultiert laut Studie
aus dem "dramatischen Vertrauensverlust" der Jüngeren in das
gesetzliche Rentensystem. 86 Prozent meinen, dass sie im Alter mit der
staatlichen Rente unzufrieden sein werden. Von den Rentenbeziehern waren
mehr als zwei Drittel mit der bisher erhaltenen Rente zufrieden.
Bedeutung der privaten Altersvorsorge nimmt zu
Im Vergleich der Generationen wird deutlich, dass die 25- bis 40-Jährigen
auch stärker auf Kapitalanlagen, Erbschaften und Schenkungen,
Mieteinnahmen und die Unterstützung der Familie setzen werden als ihre
Eltern. Am stärksten werde aber die Bedeutung der privaten Altersvorsorge
zunehmen, berichtete der psychonomics-Vorstandschef, Prof. Horst Müller-Peters.
Rund 1000 Menschen befragt
Die psychonomics AG befragte im Oktober vergangenen Jahres 1000 Menschen,
von denen etwa die Hälfte im Alter von 25- bis 40 Jahren war. Die anderen
waren älter als 55 Jahre und im Ruhe- oder Vorruhestand.
t-online.de
|